Die Teilnehmer der Schweizer Himalaya-Expedition 1952

Lesezeit: 3 Min.

Heute präsentieren wir ausnahmsweise nur ein einziges Bild! 

Am 11. Juli 2020 schrieb uns Peter Aebersold zum Bild LBS_SR01-01956-03 mit dem Titel “Teilnehmer der Schweizer Himalaya-Expedition 1956” folgenden Kommentar: “Es handelt sich bei dem Bild nicht um die 1956er sondern die 1952er Herbst-Expedition. Expeditionsteilnehmer Herbst 1952 von links nach rechts: Raymond Lambert, Tensing Norgay, Gabriel Chevalley, Ernst Reiss, Gustav Gross, Norman Dyhrenfurth. Mann auf der Treppe ist mir unbekannt.”

Ausserdem fügte er der E-Mail ein ähnliches Bild bei: “Es existiert noch ein zweites Bild, dessen Angaben dürften auch nicht genau stimmen: Die Teilnehmer der Schweizer Himalaya-Expedition 1953 [= richtig 1952] werden nach ihrer Ankunft im November 1953 empfangen und fuer ihre hervorragende Mannschaftsleistung geehrt. V.l.n.r.: Raymond Lambert, Gustav Gross, Gabriel Chevalley (auf der Treppe), Jean Buzio, Arthur Spoehel und Norman Dyhrenfurth. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Str)

Eine Woche später erhielten wir erneut Post von Herrn Aebersold in derselben Causa, er hatte noch zusätzliche Informationen ausfindig gemacht. Die Datierung des Bildes und den Mann auf der Treppe!

“Das Bild wurde nach der Landung der Air India am 30.12.1952 in Genf Cointrin aufgenommen. Von links: Raymond Lambert (Genf), Arthur Spöhel (Bern), Gabriel Chevalley (Bex), Ernst Reiss (Unterbach BE), Gustave Gross (Salvan), Norman Dyrenfurth (St. Gallen), Jean Buzio (Genf) (auf der Treppe).”

Swissair: Teilnehmer der Schweizer Himalaya-Expedition 1952 am Flughafen in Genf-Cointrin, 30.12.1952. Expedition zur Erkundung des Zugangs zum Südsattel des Mount Everest. Vor einer Air India Lockheed L749 Constellation, Teilnehmer: v.l.n.r.: Raymond Lambert (Genf), Arthur Spöhel (Bern), Gabriel Chevalley (Bex), Ernst Reiss (Unterbach BE), Gustave Gross (Salvan), Norman Dyrenfurth (St. Gallen), Jean Buzio (Genf) (auf der Treppe) (LBS_SR01-01956-03, http://doi.org/10.3932/ethz-a-000222914)

Schweizer Himalaya-Expedition 1956

In derselben Bildserie gibt es noch drei weitere Bilder, diese zeigen jedoch die Rückkehrer der Schweizer Himalaya-Expedition von 1956. Diese Informationen stammen noch aus unserem Swissair-Crowdsourcing-Projekt (2009-2013).

Erster von rechts: Ernst Reiss (Bergsteigerchef der Schweizer Everest-Lhotse-Expedition, Reiss wuchs in Davos auf, lernte Schlosser und arbeitete als Fluzeugspengler auf dem Flugplatz Unterbach bei Meiringen), 2.v.r.; Adolf Reist, Fotograf, 2.v.l.: Albert Eggler, Expeditionsleiter. Teilnehmer: Albert Eggler (Leiter), Hans-Rudolf von Gunten, Ernst Schmid, Jürg Marmet, Wolfgang Diehl, Hans Grimm, Fritz Luchsinger, Adolf Reist, Ernst Reiss. Erstbesteigung des Lhotse, zweimalige Besteigung des Mount Everest.

Pichler: Teilnehmer der Schweizer Himalaya-Expedition 1956, 08.07.1956 (LBS_SR01-01956-04, http://doi.org/10.3932/ethz-a-000222915)

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Vollständige Bildinformationen

Swissair: Teilnehmer der Schweizer Himalaya-Expedition 1952 am Flughafen in Genf-Cointrin, 30.12.1952. Expedition zur Erkundung des Zugangs zum Südsattel des Mount Everest. Vor einer Air India Lockheed L749 Constellation, Teilnehmer: v.l.n.r.: Raymond Lambert (Genf), Arthur Spöhel (Bern), Gabriel Chevalley (Bex), Ernst Reiss (Unterbach BE), Gustave Gross (Salvan), Norman Dyrenfurth (St. Gallen), Jean Buzio (Genf) (auf der Treppe) (LBS_SR01-01956-03, http://doi.org/10.3932/ethz-a-000222914)

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DOI Link: https://doi.org/10.35016/ethz-cs-20163-de

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Ein Kommentar

  1. Koni Kreis
    Friday, 4. February 2022
    Antworten

    Manchmal fragt man sich ja, ob früher alles schlechter oder besser oder einfach anders war. Häufig scheitern diese Fragen daran, dass man historische Situationen oder Ereignisse nicht einfach direkt vergleichen kann.
    Weil ich mich vor einem Jahr mit der Expedition des Schweizer Arztes Jules Jacot-Guillarmod im Jahr 1902 zum K2 beschäftigt habe, drängt sich mir der direkte Vergleich mit diesen Himalaya-Expeditionen von 1952 und 1956 auf, Es ist nun wirklich frappant, wie sich diese Expeditionen der 1950er-Jahre von der von 1902 unterscheiden. Die Technik (Sauerstoff!), aber auch die Formen der Organisation und der Logistik haben sich völlig verändert und hier wohl sicher positiv weiterentwickelt. Die Expedition von 1902 war eine Unternehmung von Einzelkämpfern, die viel Kraft hineinsteckten, um nur schon einmal an den Fuss des Bergs und dann per Schiff zurück nach Europa zu gelangen. Für die Expeditionen der 1950er-Jahre stehen symbolträchtig diese Bilder vom Flugplatz Kloten, wo die wohlorganisierte Gruppe von Alpinisten gut gelaunt aus dem Flugzeug aus Indien steigt.
    Ganz persönlich hatte für mich die Expedition von 1902 trotzdem noch etwas mehr Abenteuerreiz und Charme. Ganz hypothetisch wäre ich lieber zum K2 mitgelaufen.

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