Orientierung mittels Verbindung von Teilhorizonten zu langen Horizont-Panoramen

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    Koni Kreis
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    Manchmal hat man von unbekannten Umgebungen nicht schön zusammenhängende Bilder, die aber wenigstens einen jeweils gut sichtbaren Teilhorizont zeigen. Anhand der verschiedenen Ausschnitte des Horizontes können Bilder besser verortet und allenfals in eine Sequenz gebracht werden.
    Beispiele: Luftaufnahmen aus Flugzeug, Bergbilder über Nebelmeer, Bilder von Wanderungen, die mit Bildern im Internet verglichen werden usw.

    Vorgehen:

    • Horizontausschnitte der verschiedenen in Frage kommenden Bilder mittels eines geeigneten Ausschnitt-Tools (z.B. TechSmith Snagit) ausschneiden und in ein gemeinsames Dokument (z.B. auch Word) einfügen. Die einzelnen Ausschnitte könnten z.B. auch einfach in einzelnen Fenstern auf dem Bildschirm angeordnet werden.
    • Dann die Horizontausschnitte so verschieben, dass sich erkennbare gleiche Teile (z.B. Bergspitzen, Nebelfelder, Wälder usw.) übereinander befinden; die gleichen Teile kann man dann nach Belieben noch mittels gerader Linien miteinander verbinden, um die Indizien festzuhalten.

    Um in Microsoft Word die Bildausschnitte (d.h. die Bilder in Word) frei zueinander verschieben zu können, ist beim Layout dieser Bilder die Textumbruch-Option “Passend” zu wählen. Um mehr Platz für die Verschiebungen zu haben, kann für das Dokument ein Querformat gewählt werden.

    Siehe zum Beispiel die Mittelholzer-Luftbilder aus Marokko, die das Panorama des Rif-Gebirges zeigen: LBS_MH02-08-0211.tif, LBS_MH02-08-0213.tif, LBS_MH02-08-0214.tif. So konnten die Bilder mittels Google Maps zuverlässiger auf die Umgebung der Berge beim Ort Chefchaouen verortet werden.

    Man könnte argumentieren, dass man diese Vergleiche auch ohne das Ausschneiden und Nebeneinanderstellen von Horizontabschnitten zustandebringen könnte, einfach durch rasches visuelles Vergleichen der zutreffenden Bilder. Aber die (pardon, nur meine) Erfahrung zeigt, dass das Erkennen gleicher Bildmuster am besten gelingt, wenn diese Bildmuster von Augen und Gehirn des Betrachters innert Sekundenbruchteilen verglichen werden können. Beim zeitaufwendigen Hin- und Herschalten zwischen zwei Bildern verblasst (bei mir) die Erinnerung an das jeweilige Vergleichsobjekt rasch. Könnte an mangelndem Arbeitsspeicher im Computer “menschliches Gehirn” liegen…

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